Aqua ad iniectabilia Fresenius Trägerlösung

Fresenius Kabi (Schweiz) AG

Zusammensetzung

Wirkstoffe

Aqua ad iniectabilia.

Hilfsstoffe

Keine

Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

Lösungsmittel zur Herstellung von Parenteralia.

Wasser für Injektionszwecke

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Aqua ad iniectabilia Fresenius dient als Trägerlösung für wasserlösliche Arzneizusätze zur Herstellung von Parenteralien.

Dosierung/Anwendung

Die Dosierung richtet sich nach den Angaben der Arzneizusätze, für welche Aqua ad iniectabilia Fresenius als Trägerlösung verwendet wird.

Die Herstellung der Injektions- bzw. Infusionslösung hat unter Wahrung streng steriler Kautelen zu erfolgen.

Kontraindikationen

Keine bekannt.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Aqua ad iniectabilia Fresenius enthält keine osmotisch aktiven Komponenten. Es darf deshalb nicht ohne Zusätze infundiert werden (Hämolyse).

Nur klare Lösungen und unbeschädigte Behälter verwenden.

Die Asepsie-Regeln sind zu beachten.

Interaktionen

Keine bekannt.

Schwangerschaft, Stillzeit

Aqua ad iniectabilia Fresenius selbst wird nur als Trägerlösung verwendet. Angaben zu Anwendungseinschränkungen in der Schwangerschaft bzw. Stillzeit sollten aus der Packungsbeilage des entsprechenden zuzugebenden Arzneimittels entnommen werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Vgl. Fachinformation der medikamentösen Zusätze.

Unerwünschte Wirkungen

Die parenterale Applikation einer hypotonischen Lösung kann neben Thrombophlebitis auch eine Hämolyse bewirken.

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Überdosierung

Aqua ad iniectabilia Fresenius ist hypotonisch. Bei versehentlicher Injektion ohne osmotisch aktive Zusätze besteht die Gefahr einer akuten Hämolyse.

Bei exzessiver Zufuhr kann es zu Hyperhydrationszuständen und Elektrolyt-störungen kommen, insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion.

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code

V07AB

Wirkungsmechanismus

Lösungs- und Verdünnungsmittel.

Aqua ad iniectabilia Fresenius ist eine sterile Trägerlösung zur Zubereitung von Injektions- und Infusionslösungen.

Pharmakodynamik

Keine Angaben.

Klinische Wirksamkeit

Keine Angaben.

Pharmakokinetik

Absorption

Nicht zutreffend.

Distribution

Nicht zutreffend.

Metabolismus

Nicht zutreffend.

Elimination

Nicht zutreffend.

Präklinische Daten

Keine Angaben.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Aqua ad iniectabilia Fresenius ist mit den meisten wasserlöslichen Medikamenten und Infusionszusätzen kompatibel.

Die Endkonzentration des medikamentösen Zusatzes und der Einfluss des pH und des Ionengehaltes, v.a. auf die Löslichkeit des Zusatzes sind zu beachten.

Detaillierte Informationen sind der Packungsbeilage des entsprechenden zuzugebenden Arzneimittels zu entnehmen.

Beeinflussung diagnostischer Methoden

Keine.

Haltbarkeit

Aqua ad iniectabilia Fresenius darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» gekennzeichneten Verfalldatum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Nicht einfrieren.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Hinweise für die Handhabung

Angebrochene Lösungen müssen sofort verbraucht werden. Reste müssen verworfen werden.

Zulassungsnummer

53773 (Swissmedic).

Packungen

10 x 100 ml, Durchstechflasche [B]

Zulassungsinhaberin

Fresenius Kabi (Schweiz) AG, 6010 Kriens.

Stand der Information

Juli 2011.